Parlament Wien am 30. Mai 2018 Foto:wetter-wien.wienTagesende: Die Sonne verschwindet hinter dem Parlament in Wien am 30. Mai 2018 Foto:wetter-wien.wien
Nur unsere ältesten Leser werden sich wahrscheinlich noch an einen wärmeren als den heurigen Mai erinnern können: der Mai 2018 ist der wärmste Wonnemonat seit dem Jahr 1868, wie die Zentralanstalt für Meteorologie (ZAMG) berichtet.

Um satte 2,6 °C war der Mai 2018 wärmer als der langjährige Schnitt (1981-2010). Dabei darf sich einmal mehr die Wiener Innenstadt mit dem Titel des absolut wärmsten Ortes Österreichs schmücken – mit einem Monatsmittel von 19,9 °C gab es rund um den Stephansdom 3,0 °C mehr als in einem durchschnittlichen Mai.

Über die meisten Sonnenstunden im Mai 2018 darf sich der burgenländische Ort Andau im Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel freuen. Mit 309 Stunden Sonne lässt sich auch im Frühling bereits ein gepflegter Sonnenbrand kultivieren. Ebenfalls mit dem Spitzenfeld der Sonnenscheindauer findet sich Wien-Stammersdorf mit 298 Stunden.

Der Mai 2018 in Wien im Detail

In Wien war es im Mai 2018 um 2,9 °C wärmer als im langjährigen Schnitt. Die tiefste Temperatur wurde mit 6,6 °C am 8. Mai in Mariabrunn gemessen, die höchste Temperatur verzeichnete die Wiener Innenstadt mit 30,2 °C am 29. Mai.

Obwohl die meisten Wiener den Mai 2018 wohl als recht trockenen Monat in Erinnerung behalten, spricht die Statistik eine andere Sprache. Immerhin fielen laut ZAMG-Statistik 72 Liter Regen pro Quadratmeter – um 7 % mehr als im langjährigen Schnitt.

Rekord an Sommertagen

Der sonnige und warme Mai sorgt für einen neuen Rekord an Sommertagen im Frühling (der meteorologische Frühling umfasst die Monate März, April, und Mai). Als Sommertag bezeichnen Meteorologen einen Tag, an dem die Höchsttemperatur 25 °C überschreitet. Im Frühling 2018 gab es insgesamt 26 Sommertage, womit die bisherige Rekordmarke von 18 Sommertagen aus dem Jahr 1969 deutlich übertroffen wurde.

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Artikel erschienen am    31. Mai 2018  | 

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