Prosit Neujahr!

Hoch Ignatius und Tief Zeetje wetterbestimmend

Am 31. Dezember wird das Wettergeschehen über Zentraleuropa vor allem durch das ausgeprägte Hochdruckgebiet Ignatius und das Tiefdruckgebiet Zeetje bestimmt. Ersteres liegt stationär über Westfrankreich und dem südlichen Teil der britischen Inseln. Die Zyklone hat zwar ihren Kern weit entfernt über Island, besitzt jedoch ein bis nach Österreich reichendes Frontensystem. Von diesem bringt eine Warmfront im Osten Österreichs in den Morgenstunden des Montags noch Niederschlag. In den Randbezirken Wiens und dem Wienerwald kann es auch schneien.

Weiter im Westen kommt es durch die nördliche Anströmung neben der Warmfront zu einem Nordstau an den Alpen. Dadurch werden die Niederschläge am Nordrand der Zentralalpen intensiviert. Aber auch sie klingen bis Mitternacht weitestgehend ab.

Der Wind bläst in der Nacht auf Montag noch lebhaft, lässt aber im weiteren Verlauf aufgrund der schwächer werdenden Druckgegensätze nach. Zum Jahreswechsel weht er schwach, nach wie vor aus Nordwesten. Durch den einschlafenden Wind kommt es in der Nacht auf Dienstag zu einer Abkühlung der Lufttemperatur leicht unter den Gefrierpunkt.

Weiterer Ausblick: Neujahrstag trocken

Der Neujahrstag verläuft im Osten Österreichs trocken. Die Bewölkung nimmt stetig zu, bevor in der Nacht auf Mittwoch die Kaltfront von Tief Zeetje über Österreich hinweg zieht. Sie bringt Niederschlag und Abkühlung mit sich. Im Laufe des Mittwochs klart es jedoch wieder auf.

Wollen Sie etwas Gutes für Tiere, Umwelt und Ihr eigenes Börserl tun, kaufen Sie keine Silvesterraketen oder Kracher. Genügend Ihrer Nachbarn werden dies trotzdem tun, und so kann das von den anderen bezahlte Feuerwerk noch mehr genossen werden. Das ist ein ausgezeichneter erster Schritt, um im kommenden Jahr 2019 nicht den eben aufgestellten Negativrekord des wärmsten Jahres der Messgeschichte erneut zu brechen.

Artikel erschienen am    29. Dezember 2018  | 

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