Sonnenuntergang über der Wiener Donauinsel 2018; Foto © wetter-wien.wienSonnenuntergang über der Wiener Donauinsel 2018; Foto © wetter-wien.wien
Der Sommer 2018 war in Österreich der viertwärmste der 252-jährigen Messgeschichte. Der August endete mit einem Einbruch polarer Kaltluft, der in höhergelegenen Tälern (Raurisertal, Defereggental) sogar winterliches Wetter mit Neuschnee brachte. Trotzdem liegt war der August 2018 im Mittel um 2,6°C wärmer als im langjährigen Durchschnitt (1981-2010) und belegt damit Platz fünf der wärmsten August-Monate der Messgeschichte, berichtet die Zentralanstalt für Meteorologie (ZAMG). Noch wärmer war es nur in den Jahren 1807, 1992, 2003 und 2015.

Österreichweit brachte der August um 14 Prozent weniger Niederschlag als im Mittel. Regional gab es aber große Unterschiede. Während im Weinviertel nur 28 Liter Regen pro Quadratmeter zusammenkamen, fielen am Fuße des Sonnblicks in Salzburg satte 294 Liter.

Die höchste Lufttemperatur im August 2018 wurde mit 37,3°C am 9. August in Enns (Oberösterreich) gemessen. Absolut wärmster Ort im Schnitt war die Wiener Innenstadt mit 25,0°C (+3,3°C gegenüber dem langjährigen Mittel 1981-2010). Das ist keine Überraschung, weil der Wärmeinsel-Effekt dazu beiträgt.

In diesem August gab es österreichweit um 20 Prozent mehr Sonnenschein als in einem durchschnittlichen August, wie die ZAMG berichtet. Damit war es ähnlich sonnig wie im Vorjahr, neue Rekorde gingen sich aber nicht aus.

Der August 2018 in Wien im Detail

30 Prozent weniger Niederschlag und 23 Prozent mehr Sonnenschein (insgesamt 320 Stunden) als im langjährigen Schnitt gab es im August 2018 in Wien. Die höchste Temperatur wurde am 9. August – mitten in der Hitzewelle – gemessen: 36.3°C in der Innenstadt. Der Tiefstwert stammt aus dem Kaltlufteinbruch Ende des Monats mit 7.1°C am 27. August.

Die Monats-Bilanzen im Detail:

Artikel erschienen am    4. September 2018  | 

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