Schnee; Foto: wetter-wien.wienSchnee; Foto: wetter-wien.wien
Der sehr lang anhaltende Sommer 2018 dürfte wohl nun endgültig ein Ende gefunden haben. Er wurde bis in den November durch einen extrem warmen und trockenen Oktober verlängert. In den letzten Tagen ist das Herannahen des Winters jedoch nahezu unübersehbar.

Kontinentale Kaltluft sorgt für Abkühlung

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde an der Wetterstation Mariabrunn der ZAMG erstmals Frost in Wien gemeldet. Seither wird es zunehmend kühler und die Temperatur klettert auch untertags im Stadtzentrum kaum über 10°C hinaus. Dieser Trend wird sich auch in den nächsten Tagen, übers Wochenende bis zum Sonntag fortsetzen. Hauptgrund hierfür ist das Hoch Burckhard über Russland, welches aktuell kalte und trockene Luftmassen aus Osten bis nach Mitteleuropa schaufelt. Dieses Hoch wandert bis zur Nacht auf Sonntag nach Nordwesten in Richtung Fennoskandien ab und räumt so den Weg für ein Tief.

Tiefdruckgebiet könnte Schnee mit sich bringen

Von Nordosten kommend steuert die Zyklone Bärbel auf Österreich zu. Erreichen können uns erste Auswirkungen davon bereits in den Morgenstunden des Montags in Form von leichtem Niederschlag. Während im Wiener Umland die Chancen auf erste Schneeflocken sehr gut stehen, wird es im Stadtgebiet eher nur für leichten Regen reichen. Am Dienstag wird sogar noch etwas mehr Niederschlag erwartet – ein Blick in Richtung Wiener Hausberge könnte also in diesen Tagen lohnend sein. Der Schnee wird allerdings nicht lange liegen bleiben, da sowohl der Boden als auch die Luft untertags noch zu warm sind.

Wie lange dieser erste Gruß vom Winter darüber hinaus anhält und wie es danach weitergeht, darüber sind sich die Modelle noch nicht einig. Es ist abhängig von der genauen Lage des Tiefs Bärbel und des Hochs Burckhard.

Artikel erschienen am    17. November 2018  | 

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