Okklusion: Zusammenschluss von Warmfront und Kaltfront auf einer Bodenwetterkarte Europas; Grafik: DWD-Deutscher WetterdienstWarmfronten und Kaltfronten auf einer Bodenwetterkarte Europas - zwischen den Pyrenäen und Island befindet sich eine Warmfront, dahinter eine Kaltfront. Zwischen Island und Irland hat die Kaltfront die Warmfront bereits eingeholt und es ist eine Okklusion entstanden; Grafik: DWD-Deutscher Wetterdienst
Als Okklusion wird ein Zusammenschluss einer Kalt- und Warmfront bezeichnet. Um ein Tiefdruckgebiet rotieren verschiedene Luftmassen. Die Grenzzonen zwischen diesen Luftmassen nennt man Fronten. Besser gesagt: Wetterfronten, welche Grenzzonen zwischen verschiedenen Luftmassen darstellen.

Wie entsteht eine Okklusion?

Weil sich die Fronten im selben Drehsinn um ein Tief bewegen und eine Warmfront langsamer unterwegs ist als die ihr folgende Kaltfront, wird die Warm- von der Kaltfront im Lauf der Zeit eingeholt. In der Folge entsteht aus diesen beiden Fronten eine einzige, nämlich die Okklusion.

Auf Wetterkarten werden Fronten meist farblich hervorgehoben: Eine Warmfront wird durch eine rote Linie mit darauf liegenden Halbkreisen dargestellt, eine Kaltfront durch eine blaue Linie mit Dreiecken. Eine Zusammenschluss dieser Wetterfronten wird als Mischung beider Fronten gezeichnet, also violett mit Halbkreisen und Dreiecken.

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Artikel erschienen am    23. November 2018  | 

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