Niederschlag in ÖsterreichRegen ist nur eine Form von Niederschlag.
Als Niederschlag bezeichnen Meterologen die Ausscheidung von Wasser aus der Atmosphäre. Dies kann in flüssiger oder fester Form geschehen und am Erdboden gemessen bzw. beobachtet werden. Niederschlag fällt, wie der Name schon sagt, als Wasser in unterschiedlichem Aggregatzustand aus Wolken.

Es gibt drei verschiedene Typen von Niederschlägen: konvektive (Schauer, die in einem begrenzten Gebiet und über einen begrenzten Zeitraum niedergehen), advektive (Verfrachtung von Luftmassen, also zum Beispiel Kalt– oder Warmfronten) und orografische (Hebung von feuchten Luftmassen an Hindernissen wie zum Beispiel Bergketten).

An Niederschlagsformen sind zu unterscheiden:
  • Regen
      (gefrierend, sprühend, Eisregen)
  • Schnee
      bzw. Schneegriesel
  • Eiskörner
      bzw. Eisnadeln
  • Graupel
      bzw. Hagel

Wie wird Niederschlag gemessen?

Die Niederschlagsmenge wird meist in Millimeter angegeben. Anschaulicher als diese Form ist allerdings die Angabe in Liter pro Quadratmeter. Die Umrechnung der beiden Einheiten ist einfach: 1 mm Niederschlag bedeutet 1 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Also: 1 Millimeter = 1 Liter. Bei der Neuschneemenge kann man davon ausgehen, dass 1 Liter bzw. 1 Millimeter Niederschlag 1 Zentimeter Neuschnee bedeutet – vorausgesetzt, der Schnee fällt „normal“, dh. weder extrem feucht oder trocken und der Untergrund lässt von Beschaffenheit und Temperatur her die Bildung einer Schneedecke zu.

Neben der reinen Niederschlagsmenge ist natürlich auch die Zeit, in der der Regen fällt, von Bedeutung. So kann man etwa Dauerregen als eine Regenmenge von über 30 Liter in 24 Stunden charakterisieren. Als Starkregen bezeichnet man für gewöhnlich eine Regenmenge von über 15 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde oder über 20 Liter pro Quadratmeter in 6 Stunden. Eine Statistik über die Niederschlagsmenge vom Dez. 2015 bis Dez. 2017 finden Sie hier. Einen kompletten Wetterrückblick für das Jahr 2017 finden Sie hier..

Artikel erschienen am    1. Januar 2018  | 

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