Hochwasser in AustralienHochwasser in Australien, die Lage verschlimmert sich zunehmend.

Seit 18. März 2021 meldet das Australia Bureau of Meteorology andauernde Regenfälle im Südosten Australiens. Besonders im Bundesstaat New South Wales mit den Städten Sydney und Canberra führte dies zu großflächigen Überschwemmungen und Hochwassern.  Trotz blauem Himmel gibt es noch keine Entwarnung.

Überflutungen im Bundesstaat New South Wales – Evakuierungen und ein Todesopfer

Der tagelange Starkregen brachte New South Wales im Südosten Australiens ein Jahrhunderthochwasser mit verheerenden Folgen. Ganze Städte und Dörfer mussten evakuiert werden und tausende Menschen haben ihren Besitz verloren. Laut der Premierministerin des Bundesstaats, Gladys Berejiklian, grenze es an ein Wunder, dass aktuell noch nicht mehr Menschen in den Fluten ums Leben gekommen sind (mehr dazu).

Überschwemmungen und Brände – Warum gerade in Australien?

Wieso ausgerechnet in Australien? © Alex Smith/ Unsplash

Der Kontinent scheint in den letzten Monaten von einer Naturkatastrophe zur nächsten zu springen. Durch seine geographische Lage und der trockenen Zentralregion war Australien immer schon anfällig für Waldbrände und Überschwemmungen. Bis zu einem gewissen Grad gehören diese auch zum natürlichen Kreislauf des Ökosystems. Stauwetterlagen, in denen lange Dürreperioden oder starte Regenfälle vorherrschen, haben in den letzten Jahrzehnten jedoch zugenommen. In Kombination mit lokalen Faktoren wie Wind und Feuchtigkeit in der Luft, wird dies auch in Zukunft für häufige Naturkatastrophen in diesem Teil der Welt führen.

Die nächste Naturkatastrophe: Nach der Flut droht eine Spinnenplage

Die Sydney-Trichternetzspinne ist eine der giftigsten der Erde. Um dem Wasser der andauernden Regenfälle zu entkommen, flüchten diese Spinnen in menschliche Lebensräume: Tausende Giftspinnen besetzen Straßen, Zäune und Vorgärten. Das bevorstehende feucht-warme Wetter kann dann zu einem regelrechten Spinnen-Boom führen, befürchtet das Bureau of Meteorology NSW.

Artikel erschienen am    29. März 2021  | 

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