HitzewelleAb wann sprich man von einer Hitzewelle? Sonnenuntergang in der Wüste

Ab wann sprich man von einer Hitzewelle?

Meteorologen sprechen ab einer Lufttemperatur von 30 Grad im Schatten von Hitzetagen, beziehungsweise von einem Hitzetag. Überschreitet die Temperatur drei Tage hintereinander 30 Grad, bezeichnet man dies auch als Hitzewelle. Hitzetage gehen oft mit sogenannten Tropennächten einher. Kennzeichen für eine Tropennacht ist, dass die Temperatur zwischen 18 und 6 Uhr nicht unter 20 Grad absinkt.

Ab 25 Grad spricht man außerdem von einem Sommertag und ab einer Tageshöchsttemperatur von 35 Grad von einem Wüstentag.

Meteorologische Kennzeichen von Wärme und Hitze:
  • Tropennacht: Mindesttemperatur >20°C
  • Sommertag: Tageshöchsttemperatur >25°C
  • Hitzetag: Tageshöchsttemperatur >30°C
  • Wüstentag: Tageshöchsttemperatur >35°C

Sommer- und Hitzetage in Wien

Österreich erlebte die elf wärmsten Sommer der 251-jährigen Messgeschichte im Zeitraum 2000 bis 2017. In Wien gab es im Sommer 2015 die meisten Hitzetage. Mit in Summe 42 Hitzetagen und 78 Sommertagen. Rang zwei im Ranking nimmt der Sommer 2003 mit 40 Hitzetagen und 102 Sommertagen ein. Den letzten Sommer ohne einen einzigen Hitzetag gab es 1975. Klimaforscher gehen daher davon aus, dass die Zahl der Sommer- bzw. Hitzetage in den nächsten Jahrzehnten steigt. Dies zeigen auch die Daten der Zentralanstalt für Meteorologie. Im Zeitraum von 1981 bis 2010 gab es in Wien 65 Sommertage pro Jahr. Außerdem zeigen die errechneten Daten für den Zeitraum von 2071 bis 2100: 85 bis 100 Sommertage im Jahr.

Abschließend: Eine ausführliche Statistik und Prognose bezüglich Frost-, Eis-, Sommer- und Hitzetage in Wien 1954-2016 finden Sie hier: https://www.wien.gv.at/statistik/lebensraum/tabellen/eis-hitze-tage-zr.html

Artikel erschienen am    28. Dezember 2017  | 

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