Im Wienerwald setzen die Bäume bereits Knospen an - der Frühling naht

Hoch Cloe sorgt für trockenes Wetter

Schon seit vergangenem Montag sorgt das Hoch Cloe für größtenteils trockenes Wetter über Wien. Es wandert stetig nach Osten ab. Aktuell (Stand Freitagmittag) liegt der Kern des Hochdruckgebiets bereits über der Ukraine.  Trotzdem reichen die Ausläufer noch bis Ostösterreich und sorgen hierzulande für sonnige Verhältnisse. Gestört wird der Sonnenschein höchstens durch morgendliche Nebelfelder, welche sich im Laufe des Vormittags auflösen.

Typisch für solche Hochdruckwetterlagen ist ein ausgeprägter Tagesgang der Temperatur. In den Nächten kann sie den Gefrierpunkt erreichen, während unter Tags, durch die jahreszeitlich bedingte zunehmende Sonneneinstrahlung, Temperaturhöchstwerte von 10 °C möglich sind.

Solche Temperaturen sind für Anfang bis Mitte Februar überdurchschnittlich hoch. Dem klimatologischen Mittel würde eine Tagesdurchschnittstemperatur von ungefähr 2°C entsprechen.

Schönwetter bringt erste Pollenbelastungen mit sich

Starke Allergiker haben es wahrscheinlich bereits bemerkt: Diese Hochdruckwetterlage bringt vor allem die Hasel und Erle zum Blühen. Am Sonntag steigt die Pollenkonzentration dieser Pflanzen im äußersten Osten Österreichs laut der ZAMG sogar auf die dritte von fünf Warnstufen.

Pollenbelastung der Hasel & Erle für das kommende Wochenende nach der ZAMG

Tief Thomas bringt Abwechslung zum Wochenbeginn

Erleichterung für Allergiker naht bereits in der Nacht von Sonntag auf Montag. Von Nordwesten nähert sich Tief Thomas an Österreich an. Sein Frontensystem bringt Niederschlag und wäscht die Luft so von den Pollen rein. Vermeiden Sie es nach Möglichkeit am Montag mit dem Auto in die Arbeit zu fahren. Schulstart nach den Semesterferien in Kombination mit Regen verspricht oftmals Stau in der Früh.

Die Fronten des Tiefs Thomas bringen jedoch nicht nur Regen, sondern auch eine Abkühlung mit sich. Nach der Kaltfront ist am Dienstag mit einem Tageshöchstwert von nur mehr 4 °C zu rechnen. Bei solchen Temperaturen kann auch mit Schneeregen oder in den Außenbezirken gar mit Schneefall gerechnet werden.

Ein solcher erster Frühlingseinbruch bedeutet keinesfalls ein frühzeitiges Ende des Winters. Gerade die vergangen Jahre haben gezeigt, dass dieser auch nochmal gerne im März mit einigen cm Schnee zuschlägt.

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Artikel erschienen am    8. Februar 2019  | 

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