Wetter Wien 9. Mai 2018: Erst Sonne, dann Schauer & Gewitter

Der Dienstag startet in Wien erneut sehr sonnig. Nach 11 Grad in der Früh gehen sich am Nachmittag etwa 23 Grad aus. Von Osten her kommen jedoch im Tagesverlauf mit einem Höhentief feuchtere Luftmassen heran und am Nachmittag sind Schauer, auch einzelne Gewitter wahrscheinlich. Unser Tipp: Start der Schauer/Gewitter zwischen 15.00 und 16.00 Uhr. In der Nacht sollte es dann schon wieder trocken bleiben. Der Wind fällt mit Böen um 30 km/h aus Nord bzw. Ost recht schwach aus.

Wetter Wien 9. Mai 2018: Dichte Wolken, Schauer

Nehmen Sie den Schirm mit, wenn Sie raus müssen. Dicht und tief hängen die Wolken am Mittwoch über Wien. Zwischenzeitlich kann sich kurz die Sonne zeigen, jederzeit ist aber auch ein kräftiger Regenschauer möglich. Erst gegen Abend beruhigt sich die Lage und der Tag endet trocken. Der Wind frischt am Nachmittag aus östlichen Richtungen auf. Die Höchstwerte erreichen 23 Grad, durch die hohe Luftfeuchtigkeit fühlt es sich allerdings deutlich wärmer an.

6 Tage Wetter ab 9. Mai 2018: Es wird wechselhafter

Ein Höhentief zieht von Osten her über Österreich, dadurch kommt es aufgrund von Hebungsprozessen zu Schauern und Gewittern. Nach einer kurzen Erholungsphase am Feiertag (Donnerstag, Christi Himmelfahrt) zieht am Freitag von Westen her eine Kaltfront durch. Präfrontal sind Regenschauer möglich. Hinter der Kaltfront stoßen kühlere Luftmassen nach, was den Fenstertag am Freitag zum kühlsten Tag der Woche machen wird. Wenn die Kaltfront durch ist, macht sich am Wochenende ein Zwischenhoch bemerkbar und sorgt für freundliche Bedingungen.

Wetterlage: Das mysteriöse Höhentief

Hoch „Quinlan“ zieht immer weiter in Richtung Nordosteuropa ab. Damit wird der Weg frei für eine Zone tiefen Luftdrucks, die sich von Frankreich her zu uns vorarbeitet. Zuvor wird uns von Osten her noch ein Höhentief überqueren. Was ist ein Höhentief? Dabei handelt es sich um ein Tief, das nur in höheren Luftschichten präsent ist und nicht bis zum Boden reicht – wie es sich für ein „normales“ Tiefdruckgebiet gehört. In einer Höhe von etwa 5.000-6.000 Metern zeichnet sich das Höhentief dadurch aus, dass es kältere Luft als die unmittelbare Umgebung enthält; deshalb auch die alternative Bezeichnung „Kaltlufttropfen“. Ein solcher Kaltlufttropfen findet sich oft am Rand eines Bodenhochs („Quinlan“), zeigt keine Fronten am Boden, wird aber trotzdem wetterwirksam. Warum? Weil – in Zugrichtung gesehen auf der Vorderseite eines Kaltlufttropfens – Regenschauer und Gewitter auftreten können. Das Höhentief wird im Lauf des Donnerstags, Christi Himmelfahrt, praktisch von einer Kaltfront aus Westen eingefangen, die präfrontal weitere Schauer und/oder Gewitter möglich macht.

Zur aktuellen Wetter-Prognose für Wien

Artikel erschienen am    9. Mai 2018  | 

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